Gründungsfest "Mirnig Buam"

Mit einem Wertungsplatteln und Wertungstanzen feiern die jungen Schuhplattler aus Eberstein ihr Gründungsfest. Die Gruppe rekrutierte sich  hauptsächlich aus Mitgliedern der örtlichen Landjugend, die ihre Passion zum Schuhplatteln entdeckt haben. Im Programm dieser frech aufplattelnden  Burschen findet man die Handschrift von Hohenberger  Gottfried der einige Male mit den Burschen geprobt hat. Natürlich auch ein Grund an diesem Fest teilzunehmen.

Gegen 10:30 Uhr treffen wir uns im Gemeindesaal um unseren eigens einstudierten Tanz nochmals durchzutanzen. Wie sollte es auch anders sein, der Großteil verspätet sich und wir können die Probe erst um 11.00 Uhr beginnen. Inzwischen ist auch der Bus eingetroffen, aber auch hier funktioniert  es nicht so, wie wir es gewohnt sind. Die geplante Abfahrt um 11:00 Uhr konnte nicht eingehalten werden. Mit einer Verspätung von mind. 30 Minuten traten wir die Reise nach Unterkärnten an. Die Nerven sind stark angespannt, aber mit einem kühlen Bier können die Gemüter beruhigt werden. In Feldkirchen heißt es dann umsteigen. Nach einer kurzen Rauchpause treten wir mit einem neuen Bus die Weiterfahrt an. Na Gott sei Dank ist auch dieser Bus mit einem Kühlschrank ausgestattet.  Schließlich treffen wir, wenn auch etwas verspätet im Festzelt von Eberstein ein. Vom Veranstalter schon sehnlich erwartet werden wir herzlichst  begrüßt. Wir treffen aber auch viele andere bekannte Gesichter die begrüßt werden wollen. Unser Obmann hat sich inzwischen mit den Wertungsrichtern auf die Tänze und Plattler geeinigt die wir vortragen wollen. Für die Tänzer  die „Lendorfer Kreuzpolka“, sie stammt zum Teil aus der Feder unseres Tanzleiters, Pließnig Michael und Gottfried Hohenberger steuerte den Platter bei. Die Schuhplattler wiederum werden den Lendorfer Boarischen aufplatteln wobei die Choreographie  von Hohenberger Gottfried stammt. Nach einer kleinen Kärntenrundfahrt treffen schließlich auch Bacher Andreas und Krainer Rudi, begleitete von ihren Frauen ein. Suchten sie Eberstein im benachbarten Ausland? Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren, na wenigstens sind sie noch vor unserem Auftritt hier  angekommen.

Dann ist es endlich soweit, wir sind an der Reihe und marschieren auf. Unser Tänzer  und Tänzerinnen  zeigen Nerven und so sind keine erkennbaren Fehler bei ihrer Darbietung zu bemerken, können in der Endabrechnung aber dennoch nicht punkten, wie sich bei der Preisverleihung zeigen wird. Weniger nervenstark sind die Burschen und da in erster Linie unsere Routeniers. Während die erste Reihe fast fehlerlos über die Bretter schwebt stolpern unsere „Granden“ in fast jede Ritze und vernichten  schon mit dem Einmarsch den Traum von einem guten Endrang. Leider! Natürlich beschweren wir uns, wie wir es gewohnt sind  betreffend einer  falschen Bewertung  bei den Wertungsrichtern. In der Endabrechnung scheinen wir, wie gewohnt mit beiden Vereinen am  letzten Rang auf. Kein Grund um sich aufzuregen, oder doch? Schließlich treten wir die Heimfahrt an und als angekündigte Überraschung treten wir die Heimreise gemeinsam mit der Volkstanzgruppe aus Flattach, den „Sadnig Buam und Dirndln“ an. So haben wir auch im Bus noch die Gelegenheit mit den Wertungsrichtern das eine oder andere Thema zu diskutieren. Wenig Interesse an einer Diskussion zeigte  Wertungsrichterobmann, Hasslacher Harald der ebenfalls in diesem Bus sitzt.


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