Dreikönigs-Schlittenpartie

Eine lieb gewordene Tradition ist die Schlittenpartie in Göriach in den Weichnachtsferien geworden. Gleich nach dem Mittagessen geht es los. Die Schlitten werden verladen und die gemeinsame Schlittentour kann beginnen. Heuer bereitet uns das Wetter etwas Kopfzerbrechen, es schneit. Absage oder Durchführung – wie sollen wir uns entscheiden. Unser Obmann entscheidet sich für die Durchführung der geplanten Aktion und so treffen wir uns gegen 13.00 Uhr bei der Gemeinde. Aufgrund der Wetterlage und der Schneefälle in den letzten Tagen wurde der Taxidienst Gruber angefordert um uns zum Ausgangspunkt zu chaufieren. Der Bus wird vollgepackt und los geht`s. Die Teilnehmerzahl macht es notwendig, dass der Bus zweimal die Bergtour nehmen muss. Wobei ein aber ein Teil von uns bis Göriach im eigenen PKW nachfährt. Während die Kinder und Mädchen den Berg hochfahren steigen die Burschen zufuß auf. Mit etwas Frostschutz in den Leitungen kann da ja auch nichts passieren. Ab dem Parkplatz ist aber für das gesamte Teilnehmerfeld der Fußmarsch angesagt. Wobei die Burschen einen schlechten Start haben. Um den Vorsprung der Mädchen schneller wettzumachen werden die Schlitten an einen Geländewagen angehängt und so will man mühelos den Aufstieg bis zur "Christebauerhütte" hinter sich bringen. Aber es kommt anders als man denkt. Das Fahrzeug, gelenkt von Herrn Scheuch setzt sich ruckartig in Bewegung und die Kondition der Burschen wird dadurch auf eine harte Probe gestellt, bis unser Seppi den Halt verliert. Schlitten um Schlitten, Männlein um Männlein krachen ineinander und türmen sich zu einer Pyramide auf. Das Auto ist fort und zurück bleibt ein Männerhaufen, der zumindest ohne Verletzungen davon gekommen ist. Ein Schlitten hingegen erleidet einen Totalschaden und besteht nur mehr aus Einzelteilen. Da tut ein Schluck Medizin gut. Schließlich erreichen wir dann doch weitgehend ohne Probleme die Hütte der Familie Amenitsch. Der Geruch der fischen Hauswürstel steigt uns schon bei der Ankunft in die Nase. Drinnen ist es dann gemütlich und warm und wir lassen es uns richtig schmecken. Viel zu schnell vergeht der Nachmittag und die Nacht bricht herein. Wir verabschieden uns, bedanken uns bei den Hausherren für die großartige Bewirtung. Dann brechen wir auf. Mutig wie immer stürzen wir uns mit unseren Renngeräten den Berg hinunter. Es ist stockdunkel nur die Stirnlampen leuchten uns den Weg. Wie Glühwürmer rasen wir (mehr oder weniger) zu Tal. Diesmal können wir bis ins Tal abfahren und erst in Göriach müssen wir wieder auf die Autos umsteigen. Beim Zwenig in Feicht haben wir dann noch die Gelegenheit den Nachmittag etwas aufzuarbeiten und den einen oder anderen Beruhigungsschluck zu nehmen.


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